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In den legendären Röckel-Blättern zur Conidae wird Conus unicolor Sowerby 1833 als valide Art Co. sanguinolentus gegenübergestellt. Sie wird durch ihre violette Färbung und schlankere Form abgegrenzt. Im Röckel, Korn & Kohn erscheint dieser Name als nomen dubium, die besagten Shells von den Marquesas werden als zu unklar abgegrenzt betrachtet und als "Conus sanguinolentus var". abgebildet. Auf unserer Reise auf die Marquesas im Dezember 2008 haben wir beide Formen angetroffen: typische Co. sanguinolentus, charaktierisiert durch braune Farbe, ein leicht bauchiges Gehäuse mit leichten Warzen auf dem Rücken und enger, deutlicher Schulterskulptur. Die violette Form ("unicolor") war wesentlich häufiger, und konsistent schlanker, ohne Warzen und undeutlicher Schulterskulptur. Diese Merkmale deuten darauf hin, daß es sich bei "unicolor" um eine unbeschriebene, auf die Marquesas beschränkte Art handeln könnte. Wie man so schön sagt: da sollte sich mal einer drum kümmern... ![]() ![]()
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